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Dresden erlesen

Literatur im Schloss

Wetterhinweis

Die ge­plan­ten Le­sun­gen auf der Ost­ter­ras­se fin­den als Open-Air-Pro­gram­me im Au­ßen­be­reich statt.

Da die Wet­ter­la­ge ver­ein­zel­te Schau­er oder wech­sel­haf­tes Wet­ter er­war­ten lässt, emp­feh­len wir, vor­sorg­lich ei­nen Re­gen­schirm oder eine leich­te Ja­cke mit­zu­brin­gen!

Rahmenprogramm ’26

(Stand 10. Sep­tem­ber ’26)

Bitte beachten Sie die kurzfristigen Änderungen auf der Großen Bühne Ostterrasse

Die für 14.00 Uhr an­ge­kün­dig­te Le­sung mit Ah­mad Mesgha­ra und Lud­wig Bau­er ent­fällt lei­der krank­heits­be­dingt.

Wir be­grü­ßen da­für neu im Pro­gramm um 13.00 Uhr den Dresd­ner Spie­gel-Best­sel­ler­au­tor Frank Gold­am­mer zu ei­ner Le­sung!

Um 15.00 gibt es eine kur­ze Ge­sprächs­run­de „10 Jah­re Dres­den (er)lesen“ – eine le­ben­di­ge Rück­schau und ein Blick nach vorn mit Au­toren, Aus­stel­lern und Ma­chern von DRESDEN er­LE­SEN.

10.00 bis 18.00 Uhr · Ankleidezimmer der Dame

Foto: Die abenteuerliche Welt der Buchstaben mit Thomas Zahn

„Die abenteuerliche Welt der Buchstaben“ mit Thomas Zahn

Die Welt der Schrift ist vol­ler Ge­heim­nis­se – und das seit über fünf­tau­send Jah­ren. Doch von den ein­fa­chen Zei­chen bis zu un­se­ren heu­ti­gen Buch­sta­ben war es ein lan­ger Weg, ob­wohl es stets nur dar­um ging, In­for­ma­tio­nen auf Pa­pier zu brin­gen – und manch­mal auch auf Per­ga­ment, auf Pa­py­rus, Holz, Stein oder Palm­blät­ter.
Wer hat die Buch­sta­ben er­fun­den? Wie schrie­ben die al­ten Su­me­rer, die Wi­kin­ger, die Ger­ma­nen? Und gibt es Ge­heim­schrif­ten, die kein Mensch ent­zif­fern kann?
An zahl­rei­chen prak­ti­schen Bei­spie­len kön­nen die klei­nen und gro­ßen Gäs­te ge­mein­sam mit Tho­mas Zahn die span­nen­de Welt des Schrei­bens er­kun­den.

(Foto: Tho­mas Scholz)

10.00 bis 18.00 Uhr · Wiese Schlosshof

In diesem Jahr neu: Der Hörgarten!

Auf der Wie­se vor Schloss Al­brechts­berg ent­steht ein ent­spann­ter Hör­platz un­ter frei­em Him­mel. Dort kann man sich hin­set­zen und ein­fach Hör­bü­cher ge­nie­ßen. Ganz in Ruhe. Ganz für sich.

Der Hör­gar­ten ist ein ru­hi­ger Ort mit­ten im „DRESDEN erLESEN“‑Trubel – per­fekt für alle, die kurz Pau­se ma­chen und in Ge­schich­ten ein­tau­chen wol­len.

10.00 bis 18.00 Uhr · Gartensaal

Portraitfoto von Borsody/Kellner

Ausstellung mit Werken von Suzanne von Borsody und Mirko Joerg Kellner

Im Rah­men von „DRESDEN er­LE­SEN“ zeigt Schloss Al­brechts­berg eine be­son­de­re künst­le­ri­sche Be­geg­nung: Su­zan­ne von Borso­dy, be­kannt als ein­drucks­vol­le Cha­rak­ter­dar­stel­le­rin und Spre­che­rin, prä­sen­tiert ihre zwei­te gro­ße Lei­den­schaft – die Bil­den­de Kunst.

Ihr Werk um­fasst Ge­mäl­de, Se­ri­gra­fien und ge­mein­sa­me Ar­bei­ten mit dem Dresd­ner Fo­to­künst­ler Mir­ko Joerg Kell­ner. Ei­ni­ge die­ser Wer­ke aus dem Zy­klus „Ein Hauch von Wa­ge­mut, ein Duft von Wand­lung“ wer­den am 13. Sep­tem­ber 2026 ganz­tä­gig im Gar­ten­saal des Schlos­ses Al­brechts­berg zu se­hen sein.

10.15 Uhr · Große Bühne Ostterrasse

Lyrik-Lesung mit Eileen Mägel und Friedrich Schollmeyer

Ei­leen Mä­gel, die ehe­ma­li­ge Ra­dio­mo­de­ra­to­rin und ehe­ma­li­ge Kanz­le­rin der Hoch­schu­le für Mu­sik Carl Ma­ria von We­ber und der Phi­lo­soph Fried­rich Scholl­mey­er le­sen aus ih­ren je­wei­li­gen Ly­rik­bän­den „In die Bin­sen ge­hen“ und „Die Schwä­ne sind ver­schwom­men“ so­wie wei­te­re Tex­te. Freu­en Sie sich auf ein ly­ri­sches Dop­pel!

10.30 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Karim Pieritz liest aus seinem Regionalkrimi „Mord in Knatterbrook“

Ein baye­ri­scher Abend im ho­hen Nor­den soll ei­nen te­xa­ni­schen Mil­li­ar­där von ei­ner gro­ßen In­ves­ti­ti­on über­zeu­gen. Doch be­vor die Ver­trä­ge für eine ge­plan­te Droh­nen­fa­brik un­ter­schrie­ben sind, liegt der In­ves­tor tot in sei­nem Ho­tel­zim­mer – auf­ge­fun­den in ei­ner äu­ßerst pein­li­chen Pose. Da ein schwe­rer Sturm das ge­sam­te Ho­tel von der Au­ßen­welt ab­schnei­det, bricht un­ter den Gäs­ten Pa­nik aus, denn der Mör­der muss noch im Ge­bäu­de sein. Kri­mi­nal­kom­mis­sar Knül­le, ei­gent­lich pri­vat vor Ort, über­nimmt die Er­mitt­lun­gen im Al­lein­gang. Un­ter­stützt wird er da­bei von ei­ner ei­gen­wil­li­gen Po­li­zei-KI im Test­be­trieb. Die Su­che nach dem Tä­ter ge­stal­tet sich für Knül­le je­doch emo­tio­nal hoch­gra­dig kom­pli­ziert …

10.30, 14.30, 16.15 und 17.15 Uhr · Spiegelsaal

Flanieren zwischen Architektur und Musik mit Ekkehard Meister am Klavier

Ek­ke­hard Meis­ter, ge­bo­ren 1969, stu­dier­te Kor­re­pe­ti­ti­on und Kla­vier an der Leip­zi­ger Mu­sik­hoch­schu­le. Seit 1996 ist er als frei­be­ruf­li­cher Mu­si­ker in Leip­zig tä­tig. 2015 trat er zu­dem eine Teil­zeit­stel­le als Do­zent am In­sti­tut für Mu­sik­päd­ago­gik an der Hoch­schu­le für Mu­sik und Thea­ter „Fe­lix Men­dels­sohn Bar­thol­dy“ an.

Ek­ke­hard Meis­ter wirk­te und wirkt in zahl­rei­chen Bands (u. a. „Ufer­los“, „Fac­to­ry Of Art“, „Dark Suns“) und Or­ches­tern mit. Von 1991 bis 1997 war er Kor­re­pe­ti­tor und Kon­zert­be­glei­ter beim Kin­der- und Ju­gend­chor des Leip­zi­ger Ge­wand­hau­ses. Für Chö­re und Vo­kal­ensem­bles schrieb er in den ver­gan­ge­nen Jah­ren au­ßer­dem im­mer wie­der viel be­ach­te­te Kom­po­si­tio­nen und Ar­ran­ge­ments. Seit 1998 ist er Mu­si­ka­li­scher Lei­ter, Pia­nist und teil­wei­se auch Tex­ter bei ver­schie­de­nen Pro­gram­men des Leip­zi­ger Ka­ba­retts „aca­de­mi­xer“ und geht seit 2012 mit sei­nem ei­ge­nen hu­mo­ris­ti­schen Lie­der- und Im­pro­vi­sa­ti­ons­pro­gramm „Rot­kohl und Rau­cher­bein“ auf Tour.

(Foto: Fo­to­fo­nie)

10.45 bis 15.30 Uhr · Südterrasse

Mitmach-Angebote und Offene Bühne

10.45 bis 11.00 Uhr: Bar­ba­ra Rau­the-Rei­chen­bach liest aus „Das ge­hei­me Le­ben der Feen in Wach­witz“. Die Ge­schich­te vom Elb­hang in Dres­den be­geis­tert Kin­der, Ju­gend­li­che und Er­wach­se­nen al­ler Al­ters­klas­sen glei­cher­ma­ßen.

11.45 bis 12.00 Uhr: Tors­ten Her­bert Him­stedt liest Aus­zü­ge aus sei­nen Ly­rik-The­men „Die Zu­kunft war ges­tern“ und „Tie­re sind auch nur Men­schen“.

12.45 bis 13.00 Uhr: Uwe Gar­ten liest auf der Of­fe­nen Büh­ne zwölf sei­ner Ge­dich­te.

13.45 bis 14.00 Uhr: Aria­ne Rück­er wen­det sich im Rah­men der Of­fe­nen Büh­ne mit ei­ner Mi­lieu-Stu­die bzw. ei­nem ge­sell­schafts­kri­ti­schen Bei­trag an das Pu­bli­kum. Las­sen Sie sich dar­auf ein, es lohnt sich.

15.00 bis 15.15 Uhr: Ulf Groß­mann liest aus sei­ner Er­zäh­lung „Glücks­haut“ – eine wah­re Ge­schich­te über Mut, Frei­heit und den Wunsch nach ei­nem ei­ge­nen Le­ben in ei­nem zer­fal­le­nen Deutsch­land 1944.

15.15 bis 15.30 Uhr: Han­nah Werth schreibt Ge­dich­te und Song­tex­te und nimmt mit ei­nem ly­ri­schen Lied, ge­spielt auf ih­rer Uku­le­le, an der Of­fe­nen Büh­ne teil.

11.00 Uhr · Große Bühne Ostterrasse

Francis Mohr liest aus „Mörderische Instrumente“

Kom­mis­sar Kaf­ka er­mit­telt. Eine Bom­be be­droht eine Or­ches­ter­pro­be und zwei mör­de­ri­sche In­stru­men­te, eine Oboe und eine Man­do­li­ne, hin­ter­las­sen ihre Spu­ren. Kann Kaf­ka die Fäl­le lö­sen?

Fran­cis Mohr liest mu­si­ka­li­sche Kurz­kri­mis aus ei­ge­ner Fe­der. Mu­si­ka­lisch um­rahmt wird die Le­sung vom Duo Sa­rah und Luca.

11.15 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Krisz Hardy liest aus „Septemberkinder 89: Über alle Grenzen“

Spät­som­mer 1989: Über Nacht sind Pauls El­tern ver­schwun­den. Ge­flo­hen in den Wes­ten, mit dem Plan, ihre Kin­der nach­zu­ho­len. Ein Ab­schieds­brief, ein Um­schlag mit Geld, zwei lee­re Ruck­sä­cke – mehr bleibt ihm und sei­ner neun­jäh­ri­gen Schwes­ter Mi­chi nicht. Be­vor die li­ni­en­treue Groß­mutter die Kin­der ins Heim ste­cken las­sen kann, fasst Paul ei­nen wa­ge­mu­ti­gen Ent­schluss: Er tarnt die Flucht als Spiel und macht sich zu Fuß auf den Weg durch die Wäl­der der Tsche­cho­slo­wa­kei in Rich­tung Ös­ter­reich. Krisz Har­dy er­zählt die Wen­de aus Kin­der­au­gen, über Ge­schwis­ter­lie­be, Mut und die Fra­ge, ob Zu­sam­men­halt stär­ker ist als Sta­chel­draht.

11.30 Uhr · Spiegelsaal

Portraitfoto Christoph Schenker

Flanieren zwischen Architektur und Musik mit Christoph Schenker am Cello

Chris­toph Schen­ker ist als Cel­list, Bas­sist, Song­wri­ter, Kom­po­nist und Ar­ran­geur für ver­schie­de­ne Bands und Pro­jek­te tä­tig. Das um­fasst so­wohl Kom­po­si­tio­nen und Ar­ran­ge­ments für Jazz-En­sem­bles, Pop­bands, Mu­si­ken für Ka­ba­rett­pro­gram­me als auch Ur­auf­füh­run­gen von zeit­ge­nös­si­scher E‑Musik.

2023 er­schien Mo­vie­star, das Nach­fol­ge­al­bum von Cel­lo­so­phy, mit dem Chris­toph Schen­ker bis 2022 auf Tour war. Mit Mo­vie­star wird der Weg kon­se­quent wei­ter­ge­gan­gen, das Vio­lon­cel­lo in den Mit­tel­punkt von at­mo­sphä­ri­schen Stü­cken zwi­schen Film­mu­sik, New Clas­sic und Pop zu stel­len.

12.00 Uhr · Große Bühne Ostterrasse

Peter Ufer liest aus „Sächsisch – Von Modschegiebschn und Diggnischln“

Säch­sisch soll der un­be­lieb­tes­te deut­sche Dia­lekt sein. Nu, nu – nee, nee!

Säch­sisch klingt aus­ge­spro­chen gut. Die Mund­art geht gern be­quem den Weg des ge­rings­ten Wi­der­stan­des. Säch­sisch ist nach­gie­big, die Spra­che gibt nach. Wie der Klü­ge­re. Säch­sisch ist au­ßer­dem der ein­zi­ge Dia­lekt, der als ost­deutsch iden­ti­fi­ziert wer­den kann. Wer säch­selt, ist im­mer als Neu­fünf­län­der zu er­ken­nen. Um die Säch­seln­den zu ver­ste­hen, hilft Au­tor Pe­ter Ufer. Ge­mein­sam mit Ka­ba­ret­tist Gun­ter Böhn­ke ver­fass­te er den ers­ten säch­si­schen Du­den der Welt. Denn wer die Hei­mat­ver­blie­be­nen ver­ste­hen will, der muss auch ihre Wör­ter ken­nen. Der Sach­sen­ver­ste­her nimmt den Saxis­mus wört­lich. Er er­klärt un­ter­halt­sam sei­nen Wort­schatz von Asch bis Zimd­zie­sche, von bab­sch über bubsch bis Wam­be, von Ra­bu­sche bis Schess­long. Denn nicht Säch­sisch ist ver­hunz­tes Hoch­deutsch, son­dern Hoch­deutsch ist ver­hunz­tes Säch­sisch.

(Foto: Ro­bert Jentzsch | rj​pho​to​.de)

12.00 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Stefan Leithold liest aus „ETERNOS“

Der jun­ge Schau­spie­ler Mar­tin Stern­grad be­kommt die Haupt­rol­le sei­nes Le­bens an­ge­bo­ten – und ver­liert sich zu­neh­mend in der Welt ei­nes ge­heim­nis­vol­len Thea­ter­stücks.

Ste­fan Leit­hold, 1995 in Augs­burg ge­bo­ren, fühl­te sich schon als Kind zum Thea­ter hin­ge­zo­gen. Thea­ter­spie­len, Ge­schich­ten schrei­ben und er­le­ben sind seit­her fes­ter Be­stand­teil sei­nes Le­bens. Nach sei­ner Er­zie­her­aus­bil­dung ver­schlug es ihn nach Eng­land, wo er an ei­nem Per­forming-Arts-Col­lege ar­bei­te­te, selbst Re­gie führ­te und mit bri­ti­schen Schau­spiel­grö­ßen hin­ter die Ku­lis­sen ei­ner Lon­do­ner West-End-Büh­ne bli­cken durf­te. So ent­stand die Idee zu sei­nem De­büt­ro­man „Eter­nos“ – ei­ner Sym­bio­se aus Er­leb­tem, Ge­fühl­tem und Er­träum­tem.

12.00, 14.00 und 16.00 Uhr · Infopunkt am Schlosseingang

Portraitfoto André Birnbaum als Prinz Albrecht

Schlossführung mit André Birnbaum

Es ist mir ein be­son­de­res An­lie­gen, Sie zu ei­ner au­ßer­ge­wöhn­li­chen Rei­se in die Ver­gan­gen­heit ein­zu­la­den. Mein Name ist An­dré Birn­baum, und in der Rol­le des Prin­zen Al­brecht von Preu­ßen be­glei­te ich Sie durch die Räu­me die­ses ein­zig­ar­ti­gen Bau­wer­kes. Öff­nen Sie mit mir die Tü­ren zu ei­ner längst ver­gan­ge­nen Epo­che und er­fah­ren Sie, war­um die­ses Schloss aus Lie­be er­baut wur­de. Es ist mir eine gro­ße Freu­de, Sie per­sön­lich be­grü­ßen zu dür­fen.

Sie möch­ten sich ei­nen Platz si­chern? Schrei­ben Sie gern bis 10. Sep­tem­ber eine E‑Mail an info@​schloss-​albrechtsberg.​de, nen­nen Sie uns dar­in Ihre Wunsch­uhr­zeit (12/​14/​16 Uhr), und mit et­was Glück sind Sie da­bei.

12.30 Uhr · Spiegelsaal

Musikalische Lesung mit Jürgen Meier aus „Wöbkenbrot und Pinselstrich“

Der eben­so span­nen­de wie his­to­risch in­ter­es­san­te Fa­mi­li­en­ro­man von Jür­gen Mei­er er­zählt, be­gin­nend im Jahr 1910, die Ge­schich­te zwei­er Fa­mi­li­en: der Fa­mi­lie Be­cker aus Chem­nitz und der Fa­mi­lie Mey­er aus Ost­west­fa­len – die Ge­schich­te ei­nes Jahr­hun­derts.

Jür­gen Mei­er lebt in Hil­des­heim. Er schloss 1973 ein Stu­di­um „In­ter­me­dia“ mit Di­plom ab, ar­bei­te­te an­schlie­ßend als PR-Wer­be­chef am Stadt­thea­ter Hil­des­heim und grün­de­te die Wer­be­agen­tur Ai­cke­le & Mei­er. Seit 1997 ist er selbst­stän­di­ger Au­tor und Jour­na­list. Von ihm lie­gen zahl­rei­che Do­ku­men­tar­fil­me, u. a. für NDR und MDR, Buch­ver­öf­fent­li­chun­gen, Ra­dio­se­ri­en und Thea­ter­stü­cke vor. Die Le­sung wird be­glei­tet von Songs des Au­tors.

12.45 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Lesung mit René Seim

René Seim ist Au­tor, Dich­ter, DJ & Ver­le­ger. Sei­ne Ge­dich­te und Kurz­ge­schich­ten sind the­ma­tisch viel­fäl­tig und un­ter­halt­sam. Da­bei kön­nen sei­ne Tex­te ernst, hei­ter, ab­surd, dun­kel, skur­ril, as­so­zia­tiv, schwipp­sig, me­lan­cho­lisch, sur­re­al oder gar ex­plo­siv sein. Manch­mal von Zei­le zu Zei­le. Bis­her sind fünf Ly­rik­bän­de so­wie ein Kurz­ge­schich­ten­band („Flie­gen­de Fens­ter“) im Wind­lust­ver­lag er­schie­nen. Aber auch in Li­te­ra­tur- und Kunst­ma­ga­zi­nen, Stadt­zeit­schrif­ten und An­tho­lo­gien wur­den sei­ne Tex­te be­reits ver­öf­fent­licht.

(Foto: Anne Zü­ckert)

13.00 Uhr · Große Bühne Ostterrasse

Frank Goldammer

Portraitfoto Frank Goldammer

Neu im Programm: Lesung aus „Die Bestie von Dresden“ (Kriminalrat Gustav Heller Band 3)

Der son­ni­ge Mai 1883 wird für die Dresd­ner zum Schre­ckens­mo­nat: Aus dem Zoo­lo­gi­schen Gar­ten soll ein Ti­ger aus­ge­bro­chen sein und die Stadt un­si­cher ma­chen. Zeit­gleich treibt ein Se­ri­en­mör­der sein Un­we­sen, der es of­fen­bar auf die Söh­ne und Töch­ter rei­cher Bür­ger ab­ge­se­hen hat. Ein äu­ßerst heik­ler Fall für Kri­mi­nal­rat Gus­tav Hel­ler und sei­nen As­sis­ten­ten Schrumm. Als ihr Ver­dacht auf ei­nen Ex-Zucht­häus­ler fällt, wer­den sie so­fort von des­sen ehr­gei­zi­gem An­walt un­ter Druck ge­setzt. Zu Hel­lers gro­ßem Är­ger mischt sich auch der vom Zoo we­gen des Ti­gers um Hil­fe ge­be­te­ne Wild­tier­ex­per­te na­mens Karl May im­mer mehr in die Po­li­zei­ar­beit ein. Wäh­rend das Raub­tier noch frei her­um­läuft, ge­schieht ein wei­te­rer Mord an ei­ner jun­gen Frau …

Das Schrei­ben be­deu­tet für Frank Gold­am­mer Er­fül­lung. Für sei­ne Best­sel­ler­ro­ma­ne sind es vor al­lem die deutsch-deut­sche Ge­schich­te, sei­ne Hei­mat­stadt Dres­den und die Fas­zi­na­ti­on für die dunk­le Sei­te des Men­schen, die ihn in­spi­rie­ren. Sei­ne Bü­cher er­for­schen Grau­zo­nen und sei­ne Fi­gu­ren ma­chen Blick­win­kel er­fahr­bar, de­nen man im All­tag kaum be­geg­net. His­to­risch. Po­li­tisch. Im­mer un­ter­halt­sam.

(Foto: Dirk Meutz­ner)

13.30 Uhr · Spiegelsaal

Flanieren zwischen Architektur und Musik mit Ekkehard Meister am Klavier und Christoph Schenker am Cello

Ne­ben ih­ren So­lo­dar­bie­tun­gen la­den Ek­ke­hard Meis­ter und Chris­toph Schenk um 13.30 Uhr im Rah­men von „DRESDEN er­LE­SEN“ auch ge­mein­sam zum Fla­nie­ren zwi­schen Ar­chi­tek­tur und Mu­sik. Aus­führ­li­che­re In­for­ma­tio­nen zu bei­den Künst­lern gibt es in den Pro­gramm­an­kün­di­gun­gen für den Spie­gel­saal um 10.30 Uhr und um 11.30 Uhr.

(Foto Ek­ke­hard Meis­ter: Fo­to­fo­nie)

13.30 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Marco Mannozzi liest aus „Das Kleid. Auf der Suche nach der Liebe“

Die Ge­schich­te ei­ner un­sterb­li­chen Lie­be, ba­sie­rend auf ei­ner wah­ren Be­ge­ben­heit.

Mar­co Man­noz­zi wur­de in Düs­sel­dorf als Sohn ei­nes er­folg­rei­chen ita­lie­ni­schen Un­ter­neh­mers und ei­ner deut­schen Mut­ter ge­bo­ren, de­ren Hob­by die Ma­le­rei war. Nach sei­ner Ge­burt zo­gen sei­ne El­tern in die Tos­ka­na, in die Hei­mat­stadt sei­nes Va­ters, wo er auf­wuchs und stu­dier­te. Mit 17 Jah­ren wur­de sein Ta­lent als Vi­sa­gist wäh­rend ei­nes Fo­to­shoo­tings in Rom ent­deckt, er ar­bei­te­te da­nach un­ter dem Künst­ler­na­men Mi­cha­el di Cli­ni­que für Es­tée Lau­der in Mai­land. Sei­ne Ar­beit, sei­ne Lei­den­schaft führ­ten ihn durch die gan­ze Welt – als Mas­ken­bild­ner und als Image De­si­gner für Sän­ger der BMG Mu­sic. Er ent­wi­ckelt eine in­di­vi­du­el­le Make-up-Me­tho­de und kre­iert 2006 sei­ne ei­ge­ne Kos­me­tik­li­nie, die auch sei­nen Na­men trägt. Heu­te lebt Mar­co Man­noz­zi in Ber­lin und in der Tos­ka­na und hält Se­mi­na­re und Vor­trä­ge.

14.00 Uhr · Große Bühne Ostterrasse

(Die ge­plan­te Le­sung mit Ah­mad Mes­garha und Lud­wig Bau­er „Nur Mut – Ste­fan Zweig neu ent­deckt“ fällt lei­der krank­heits­be­dingt aus.)

Tankred Lerch liest aus „Gott schütze die Nasa (und die Eier meiner Mutter)“

Wenn Tank­red Lerch eine Büh­ne be­tritt und Short Sto­rys liest, ist das eine „Le­sung 2.0“ und kommt doch eher ei­nem Stand-up gleich.

In sei­ner Short-Sto­ry-Samm­lung „Gott schüt­ze die Nasa“ ar­bei­tet Lerch sich nicht Gag für Gag an ei­nem The­ma ab, son­dern über­zeugt durch be­rüh­ren­de Ko­mik und das hu­mor­voll bis sa­ti­risch be­ob­ach­te­te Gro­tes­ke un­se­res All­tags.

Im Vor­der­grund steht im­mer das un­ge­klär­te per­sön­li­ches Ver­hält­nis des Au­tors zu der sich ra­pi­de ver­än­dern­den Welt, zu sich selbst, sei­ner Wahl­hei­mat Köln, sei­ner Ju­gend in ei­nem Schles­wig-Hol­stei­ni­schen Kaff nahe Ham­burg und sei­ner Fa­mi­lie. Mit ei­nem prä­zi­sen Ti­ming für Ko­mik be­schäf­tigt sich der Au­tor, aus des­sen Werk man zwei­fels­frei die Ar­beit mit Ko­mi­kern wie Kurt Krö­mer und Olaf Schu­bert her­aus­le­sen kann, mit an sei­ner von Selbst­zwei­feln und Iro­nie ge­präg­ten Exis­tenz und sei­nem Ar­ran­ge­ment mit die­ser, un­se­rer schö­nen neu­en Welt.

(Foto: Ste­pha­nie Nau­ber)

14.15 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Anett Steiner liest aus „Moorgold: Ein Erzgebirgskrimi“

Mord ist ihr Hob­by … am liebs­ten im Erz­ge­bir­ge.

Anett Stei­er ent­führt im neu­en Band ih­rer Rei­he um Kom­mis­sa­rin An­na­le­na Krest und Haupt­kom­mis­sar Ralf Lo­renz in die ne­bel­ver­han­ge­nen Wäl­der ent­lang der deutsch-böh­mi­schen Gren­ze. Im Erz­ge­birgs­kri­mi „Moor­gold“ sto­ßen die Er­mitt­ler auf alte Feind­schaf­ten und ver­schüt­te­te Schuld. Und auf die Le­gen­de ei­nes sa­gen­haf­ten Schat­zes, für den einst ge­mor­det wur­de. Je nä­her sie der Wahr­heit kom­men, des­to kla­rer wird: Je­mand ist be­reit, er­neut zu tö­ten.

Düs­ter und ge­heim­nis­voll er­zählt die Au­torin von ei­ner Re­gi­on, in der Ver­gan­gen­heit und Le­gen­den un­trenn­bar ver­bun­den sind.

15.00 Uhr · Große Bühne Ostterrasse

Gesprächsrunde: „10 Jahre DRESDEN erLESEN“ – eine lebendige Rückschau und ein Blick nach vorn

In die­ser kur­zen Ge­sprächs­run­de kom­men Men­schen zu Wort, die DRESDEN er­LE­SEN über ein Jahr­zehnt hin­weg ge­prägt, be­glei­tet und wei­ter­ent­wi­ckelt ha­ben. Ge­mein­sam spre­chen sie über be­son­de­re Mo­men­te, Her­aus­for­de­run­gen, Lieb­lings­be­geg­nun­gen und die Zu­kunft des For­mats. Ein war­mes, of­fe­nes Ge­spräch über zehn Jah­re Li­te­ra­tur­lei­den­schaft auf Schloss Al­brechts­berg.

15.00 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Patricia Dietrich liest aus „Meine abenteuerlichen Afrika-Reisen“

In ih­ren drei fes­seln­den Afri­ka­rei­se­ge­schich­ten schil­dert Pa­tri­cia Diet­rich ih­ren wag­hal­si­gen Ver­such, den Ki­li­man­dscha­ro zu be­zwin­gen, die ge­heim­nis­vol­len Berg­go­ril­las in Ru­an­da auf­zu­su­chen und sich al­lein durch die Wei­ten Tan­sa­ni­as zu wa­gen.

Kön­nen Sie sich vor­stel­len, an aku­ter Atem­not zu lei­den, mit ei­ner Ma­che­te be­waff­net ein ugan­di­sches Ge­richt vor­zu­be­rei­ten oder ei­nem neu­en Le­ben auf die­ser Erde bei­zu­woh­nen? Die Au­torin er­zählt von ge­nau die­sen auf­re­gen­den ei­ge­nen Aben­teu­ern in Tan­sa­nia, Ugan­da und Ru­an­da.

15.30 Uhr · Große Bühne Ostterrasse

Suzanne von Borsody

„Flower Tales – Lasst Blumen sprechen“ – eine musikalische Lesung

Der 1892 ge­bo­re­ne Dich­ter Pe­ter Paul Alt­haus, die­ser heu­te fast ver­ges­se­ne Freund u. a. von Joa­chim Rin­gel­natz, Rai­ner Ma­ria Ril­ke, der Fa­mi­lie Mann und Ro­se­ma­rie Fen­del, steht mit den „Flower Ta­les“ im Mit­tel­punkt die­ses hu­mor­vol­len Pro­gramms.

Su­zan­ne von Borso­dy, die groß­ar­ti­ge Schau­spie­le­rin und Toch­ter von Ro­se­ma­rie Fen­del, prä­sen­tiert hier­bei ver­spiel­te Ge­bil­de skur­ri­len Hu­mors auf ganz be­son­de­re Art und Wei­se. Zu­sam­men mit dem Kon­tra­bas­sis­ten Kurt Holz­käm­per um­spielt sie in der im­pro­vi­sier­ten Ma­nier des Jazz Ge­dich­te, die von er­fri­schen­den Wort­spie­len und über­ra­schen­den Poin­ten le­ben. Rei­ne Spie­le­rei wech­selt sich mit Tief­sinn und Me­lan­cho­lie ab, wenn sich schließ­lich auf der Büh­ne, an ge­heim­nis­vol­le Sen­so­ren an­ge­schlos­sen, die Blu­me selbst zu Wort mel­det. Lasst Blu­men spre­chen!

Die 1957 in Mün­chen ge­bo­re­ne Schau­spie­le­rin ge­hört zu den gro­ßen Cha­rak­ter­dar­stel­le­rin­nen der deut­schen Film- und Fern­seh­land­schaft. Seit über 40 Jah­ren über­zeugt sie mit ih­rer so­no­ren Stim­me und ih­rer un­ver­wech­sel­ba­ren schau­spie­le­ri­schen Gabe in zahl­rei­chen Fil­men und Thea­ter­pro­duk­tio­nen. Für ihre her­aus­ra­gen­de schau­spie­le­ri­sche Leis­tun­gen er­hielt sie vie­le be­deu­ten­de Aus­zeich­nun­gen, dar­un­ter die wich­tigs­ten deut­schen Film- und Fern­seh­prei­se wie z. B. den „Deut­schen Dar­stel­ler­preis“, mehr­fach den „Grim­me-Preis“ (u. a. für ihre Rol­le in „Män­ner­treu“), die „Gol­de­ne Ka­me­ra“ (u. a. für ihre Rol­le in „Jah­res­ta­ge – Aus dem Le­ben von Ge­si­ne Cre­spahl“), den „Baye­ri­schen Fern­seh­preis“ und den „Deut­schen Fern­seh­preis“.

Für ihr so­zia­les En­ga­ge­ment wur­de sie u. a. mit dem ARD-Me­di­en­preis „Bri­sant Bril­lant“ aus­ge­zeich­net, und sie er­hielt den „Baye­ri­schen Ver­dienst­or­den“ so­wie das „Bun­des­ver­dienst­kreuz“.

Ne­ben ih­rer schau­spie­le­ri­schen Ar­beit lieh Su­zan­ne von Borso­dy di­ver­sen Hör­bü­chern ihre Stim­me und sie be­geis­tert ihr Pu­bli­kum re­gel­mä­ßig live mit ih­ren mul­ti­me­dia­len Le­sun­gen.

15.45 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Julia Kulewatz liest aus „Nereiden reden nicht. Tiefseegedichte“

Wäh­rend sie in ih­ren „Nacht­ge­dich­ten“ der Fra­ge nach­geht, was die ge­fühl­te, die ge­dach­te Nacht, die Nacht des Lei­bes und der Lie­be in Schat­ten und im kal­ten oder über­heiß ent­fern­ten Licht neu ge­bo­re­ner oder be­reits ver­ge­hen­der Ster­ne ist, ver­bin­det Ju­lia Ku­le­watz in „Ne­re­iden re­den nicht“ ge­schickt an­ti­ken My­thos mit ak­tu­el­lem Zeit­ge­sche­hen, Kla­ge­lied mit Ster­nen­kun­de, Ky­klo­pen mit der NASA, Ka­lyp­so mit Ni­hi­lis­mus und dar­aus ent­ste­hen­den Kaul­quap­pen­ga­la­xien.

16.15 und 17.15 Uhr · Südterrasse

Musikalischer Ausklang von „DRESDEN erLESEN“ mit dem Duo Sarah und Luca

Das Akustik‑Duo Sa­rah und Luca aus Dres­den zieht das Pu­bli­kum mit schwung­vol­ler, de­zen­ter und ein­fühl­sa­mer Live­mu­sik in sei­nen Bann. Pop, Soul, eine Pri­se Swing und ein Quänt­chen Jazz bil­den die mu­si­ka­li­sche Ba­sis ih­res Re­per­toires. Mit Ge­sang, Gei­ge und Gi­tar­re schaf­fen sie ei­nen war­men Klang­raum, in dem wohl­be­kann­te Lie­der zum Zu­rück­leh­nen und Wohl­füh­len ein­la­den. Ein per­fek­ter mu­si­ka­li­scher Aus­klang der Ju­bi­lä­ums­ver­an­stal­tung von „DRESDEN er­LE­SEN“.

16.30 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Carmen Rohrbach liest aus „Der Kernbeißer“

Die Au­torin er­zählt in ih­rem au­to­fik­tio­na­len Ro­man be­we­gend und ehr­lich von ei­nem plötz­li­chen Schick­sals­schlag. Was bleibt, wenn Stär­ke nicht mehr funk­tio­niert? Wann wird Hoff­nung wich­ti­ger als Kon­trol­le?

Die Au­torin be­rich­tet von Wand­lung und in­ne­rer Kraft – und da­von, dass man nie­mals auf­ge­ben soll­te. Und plötz­lich wächst Lie­be dort, wo man sie am we­nigs­ten ver­mu­tet … Ein Buch, das Mut macht und zu­dem span­nend zu le­sen ist.

(Foto: Pe­ter von Fel­bert)

17.15 Uhr · Ankleidezimmer des Prinzen

Kirsten Witte-Hofmann (Edition überland) liest aus Andreas Wassermann „Wir suchen ein Land“

„Wir su­chen ein Land“ ist die Ge­schich­te von an­ti­fa­schis­ti­schen Emi­gran­ten aus Deutsch­land, die trotz al­lem ihr Land nicht kampf­los den Na­zis über­las­sen wol­len. 1936 wur­de das Buch in Bra­tis­la­va ver­öf­fent­licht, dann wur­de es ver­ges­sen, wie sein Au­tor.

Ro­bert Grötzsch war So­zi­al­de­mo­krat, An­ti­fa­schist, Jour­na­list. Er schuf mit die­sem Exil­ro­man eine Mo­ment­auf­nah­me der deut­schen Emi­gra­ti­on in den 1930er Jah­ren. Es ist der schnel­le Ein­blick in das ers­te Flucht­land, die Tsche­cho­slo­wa­kei. Grötzsch schrieb has­tig und kon­kret. Asphalt­li­te­ra­tur, wie sie in der Wei­ma­rer Re­pu­blik Fu­ro­re mach­te und von den Na­tio­nal­so­zia­lis­ten ge­hasst wur­de. Auch das macht den Ro­man mo­dern, ja, ge­gen­wär­tig. Und ak­tu­el­ler denn je.

Moderator auf der Ostterrasse:
Ernst Dollwetzel

Stu­diert hat Ernst Doll­wet­zel in Ber­lin an der Hoch­schu­le für Schau­spiel­kunst Ernst Busch. An ver­schie­de­nen Thea­tern in Dres­den, Frei­berg, Dö­beln und Baut­zen war er en­ga­giert. Da­nach wech­sel­te er zum Fern­se­hen, ar­bei­te­te über 12 Jah­re als Mo­de­ra­tor und Re­dak­teur haupt­säch­lich beim MDR und RBB, ge­le­gent­lich auch beim NDR, WDR, BR und SFB. Er spiel­te vier Jah­re in ei­ner Haupt­rol­le in der Dai­ly-Soap „GZSZ“, bei Kri­mis „Po­li­zei­ruf 110“, „Die Cle­ve­ren“, „Wolfs Re­vier“. Es gab wei­te­re Thea­ter­en­ga­ge­ments in Dres­den und Thü­rin­gen. Über vier Jah­re mo­de­rier­te er eine ei­ge­ne TV-Talk-Show in Dresd­ner Re­gio­nal­sen­dern. Seit 2004 ist er auch Gäs­te­füh­rer bei den „Ro­ten Dop­pel­de­ckern“ in Dres­den.
Ernst Doll­wet­zel ge­stal­tet Le­sun­gen, u. a. er­öff­ne­te er das „Meiß­ner Li­te­ra­tur­fest“ 2009 mit Um­ber­to Ecos „Der Name der Rose“ und las dort vie­le Jah­re. Gleich­zei­tig mo­de­riert er un­zäh­li­ge Ver­an­stal­tun­gen, Opern- und Ope­ret­ten-Ga­las in Deutsch­land, Film­bäl­le, Ju­gend­wei­hen, Na­mens­wei­hen, Hoch­zei­ten usw.

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